Knowledgement im Kontext Ihrer Organisation
Wissens-o. Knowledgemanagement
Der derzeitige Boom im Kontext des Wissens ist vor allem Anlass dafür, daß der Umgang mit Wissen besondere Aufmerktsamkeit verdient. Die Einflussgrößen sind vielfältig:
- Wir erleben eine globale Wissensexplosion
- Ökonomischer Innovationsbedarf für den Wettbewerbsvorteil
- Verlust von Synergismen durch Doppelarbeit
- Verwischung von Grenzen im Ökononischen Zusammenspiel
- Vernetzung von Prozessen und Mitarbeitern
- Möglichkeiten zur Integration von Know How
- Zusammenrücken und Verdichtung von Disziplinen und Organisationen
- Große Beweglichkeit von Mitarbeitern und ständig wechselnde Rahmenbedingungen
- Notwendigkeit von Wissenssicherung
Derzeit ist jeder dritte Arbeitsplatz mit Wissensmanagement konfrontiert.
Wissen wird innerhalb eines Unternehmens als ein Produktionsfaktor verstanden, der neben andere Ressourcen wie Kapital, Arbeit und Boden tritt.
Die strategische Grundlage für das Wissensmanagement bietet vor allem der Wissens basierten Sicht der Organisation. Die Informationsverarbeitung eines Unternehmens muss auf die Gesamtstrategie abgestimmt werden bzw. umgekehrt.
Zwischen Qualitäts-, Innovations- und Wissensmanagement besteht ein enger Zusammenhang. Es sind ineinanderfließende Konzepte, die auf Wissensmanagement aufbauen und damit zum Erfolg führen.
Um dem weltweiten Wettbewerb hinsichtlich neuer Produkte und Prozesse Herr zu werden.
Unsere Vorgehensweise:
- Phase 1 Evaluation
- Analyse der bestehenden Infrastruktur
- Phase 2 Entwicklung
- Design einer Knowledge Infrastruktur
- Zusammenstellung eines Kernteams
- Entwicklung eines Systems
- Profile Kompetenzen für Vernetzungen
- Phase 3 Einführung
- Pilotprojekte
- Verifikation
- Phase 4 Evalutation & Weiterentwicklung
- Bewertung der Performance
- Lessons Learned
Unser Beitrag besteht in der
- Beratung von Informationssystemen, der
- Vernetzung von Mitarbeitern sowie der dazu gehörenden
- Organisationsentwicklung
Damit wird Ihr Unternehmen zu einer lernenden Organisation
Wissensmanagement geht weit über Versorgung der Mitarbeiter mit Informationen hinaus:
- Mitarbeiter sollen lernend Qualifikationen und Fähigkeiten entwickeln und wertschöpfend einsetzen können.
- Bei der Klassifizierung von Wissen gibt es grundsätzlich zwei Ausprägungspole: einerseits sog. kodifizierbares Wissen (Explizites Wissen), das beschrieben werden kann und folglich geeignet ist, in Dokumenten vorgehalten zu werden und andererseits sog. Implizites Wissen, das nicht in expliziter = kodifizierbarer Form als Information kommuniziert werden kann.
Diesen beiden Extremausprägungen entsprechen die beiden fundamentalen Strategien des Wissensmanagements, die im Englischen mit "People-to-Document" (codified) bzw. "People-to-People" (tacit knowledge) bezeichnet werden. Zur Nutzung impliziten Wissens sind also vielfältige Ansätze und Methoden erforderlich. Es genügt nicht "people-to-document(s)" bereitszustellen. Hierfür genügen bereits Datenbank- und Dokumentenmanagement-technische Lösungsszenarien. Expertenwissen birgt als Kennzeichen üblicherweise äußerste Komplexität und eine geringe Standzeit o. Halbwertszeit, d.h. es verfällt sehr schnell. Darin liegt eines der Hauptprobleme Wissen schnell den betreffenden Menschen und Projekten zugänglich zumachen.
Dimensionen der Wissensarbeit
- Wissensziele
(sie geben dem Wissensmanagement eine Richtung) - Wissensidentifikation
(Informationen über bereits vorhandenes Wissen einholen) - Wissenserwerb
(externe Wissensträger, Wissensprodukte) - Wissensentwicklung
(individuelle Wissensentwicklung, kollektive Wissensentwicklung) - Wissensverteilung
(durch eine technische Infrastruktur) - Wissensnutzung
(Nutzung ist der produktive Einsatz organisationalen Wissens) - Wissensbewahrung
(durch Selektieren, Speichern, Aktualisieren) und - Wissensbewertung / -messung
vgl. Gilbert Probst, 1992





